KI trifft Patient Journey: CGM zeigt an der IFAS 2026, wie Spitäler effizienter, vernetzter und zukunftsfähiger werden
Von der digitalen Voranmeldung über die klinische Dokumentation, Labordiagnostik und Bildgebung bis zur Entlassung: CompuGroup Medical (CGM) Schweiz präsentiert an der IFAS 2026 in Zürich ein aufeinander abgestimmtes Lösungsportfolio, das konsequent entlang der Patient Journey ausgerichtet ist.
Der erste Kontakt – digital und patientenzentriert
Die Patient Journey beginnt lange vor dem Betreten der Klinik. Mit dem Patientenportal stellt CGM eine moderne digitale Eingangstür zur Verfügung: Patientinnen und Patienten können Termine online vereinbaren, Anamnesebögen vorab ausfüllen und Einwilligungserklärungen digital unterzeichnen – papierlos, ortsunabhängig, zeitsparend. Die erfassten Daten fliessen direkt in die nachgelagerten klinischen Systeme ein. Das entlastet die Aufnahme, reduziert Wartezeiten und schafft von Beginn an eine saubere Datenbasis für alle weiteren Schritte der Behandlung. Kliniken, die das Patientenportal einsetzen, berichten zudem von einer spürbar höheren Patientenzufriedenheit, ein Mehrwert, der weit über den reinen Effizienzgewinn hinausgeht.
Das KIS als intelligentes Herzstück mit KI-Assistenz im klinischen Alltag
Im Zentrum der klinischen Versorgung steht CGM CLINICAL – das Klinikinformationssystem (KIS) von CGM. CGM CLINICAL ist die zentrale Informationsplattform für den stationären Versorgungsprozess. Alle relevanten Patientendaten werden strukturiert zusammengeführt und stehen entlang des gesamten Behandlungsverlaufs zur Verfügung – von der Aufnahme über Diagnostik, Medikation und Pflegedokumentation bis zur Entlassung und sektorenübergreifenden Überleitung. CGM CLINICAL ist konsequent prozessorientiert und bildet die Basis für alle weiteren Lösungen im CGM-Portfolio.
Integraler Bestandteil des klinischen Workflows ist der CGM HEALTH Assistant, der KI-Assistent für den klinischen Alltag. Er nutzt u. a. generative KI, um zeitaufwändige Routineaufgaben zu übernehmen: Diktate und Arzt-Patienten-Gespräche (nach Einwilligung) werden automatisch in strukturierte Dokumentation überführt (Voice2Docu Assist), Epikrisen für Arztbriefe entstehen in Sekunden aus vorhandenen Patientendaten (Voice2Letter), und Fragen zu Patienten können ohne viel Suchen vom Voice2Overview in natürlicher Sprache beantwortet werden. Das System ist modular aufgebaut und rollenbasiert aktivierbar – für Ärzte, Pflegepersonal und Verwaltung. Wichtig: KI entscheidet nicht, sie entlastet im Alltag, während fachliche Bewertungen, Korrekturen und Freigaben stets durch das Fachpersonal erfolgt. Der CGM HEALTH Assistant ist dabei KIS-agnostisch konzipiert, er funktioniert nativ in allen CGM-KIS, lässt sich aber auch in KIS-Systemen von Drittanbietern einsetzen.
Weniger Dokumentation, mehr Zeit für Patienten.
Studien zeigen: Ärztinnen und Ärzte verbringen bis zu 45 % ihrer Arbeitszeit im KIS. Der CGM HEALTH Assistant setzt genau hier an, mit KI-gestützten Skills, die Routinearbeit übernehmen und Freiraum für das schaffen, was zählt: die direkte Patientenversorgung. Alle Prozesse erfolgen MDR- und DSGVO-konform und nach den Anforderungen des EU AI Acts.
Faire Planung, motivierte Teams – KI-gestützte Personaleinsatzplanung
Eine exzellente Patient Journey steht und fällt mit der richtigen Personalplanung, denn nur wenn Qualifikation, Verfügbarkeit und Bedarf zusammenpassen, läuft die Versorgung reibungslos. CGM CLINICAL HRM bietet eine moderne, webbasierte Dienstplan- und Personaleinsatzplanungs-Software, die Planungsverantwortliche spürbar entlastet: Gesetzliche Arbeitszeitregelungen, Qualifikations-anforderungen und individuelle Dienstwünsche werden automatisch berücksichtigt. Rechtssichere und bedarfsgerechte Pläne entstehen effizient und transparent.
Pflegepersonal und Ärzteteams können eigene Schichtwünsche einbringen und Dienste untereinander tauschen, das erhöht die Planungsstabilität und reduziert kurzfristige Ausfälle. Ein integriertes Poolmanagement reduziert zudem die Abhängigkeit von teurer externer Leiharbeit. Darüber hinaus setzt CGM CLINICAL HRM gezielt auf Künstliche Intelligenz: KI-gestützte Bedarfsprognosen, gespeist aus KIS-Daten wie geplanten Operationen, aktuellen Belegungen und saisonalen Schwankungen, ermöglichen eine vorausschauende Einsatzplanung statt reaktiver Feuerwehrübungen. Ein KI-basiertes Frühwarnsystem erkennt drohende Engpässe frühzeitig, schlägt bei Ausfällen automatisch geeignete Vertretungen vor und liefert konkrete Handlungsempfehlungen, einschließlich der Beurteilung, ob eine Ersatzkraft erforderlich ist.
Labordiagnostik präzise, vernetzt, ohne Medienbruch
Keine Therapieentscheidung ohne verlässliche Diagnostik. Für Kliniklabore setzt CGM auf aufeinander abgestimmte Lösungen: CGM VT ist das Laborinformationssystem (LIS) für das Kliniklabor – es steuert und dokumentiert sämtliche Laborprozesse, von der Probenannahme über die Analytik bis zur Befunderstellung. CGM VT ist speziell auf die Anforderungen des Krankenhauslabors ausgelegt und lässt sich exakt am jeweiligen Leistungsspektrum ausrichten, von der Standardanalytik über Transfusionsmedizin bis zur Mikrobiologie.
Die Brücke zwischen Labor und den behandelnden Einheiten schlägt CGM CHANNEL – das webbasierte Order-Entry- und Reporting-Portal. Laboranforderungen von Stationen, Ambulanzen oder Arztpraxen erreichen das Labor vollständig digital, fertige Befunde werden in Echtzeit zurück an die Einsender übermittelt. Kein Zettel, der verloren geht. Kein manueller Übertragungsschritt, der Fehler produziert. Was früher Stunden dauerte, steht heute realtime zur Verfügung und beschleunigt damit Diagnosen, Therapieentscheidungen und letztlich die gesamte Behandlung.
Mit der zentralen Probenentnahme unterstützt CGM CHANNEL zudem die digitale Organisation, Durchführung und Dokumentation von Entnahmen in der zentralen Blutentnahmestelle. Ergänzend ermöglicht die digitale Transfusionserfassung eine strukturierte und nachvollziehbare Dokumentation transfusionsrelevanter Prozessschritte – für mehr Sicherheit, Transparenz und weniger Medienbrüche im klinischen Alltag.
Radiologie & Bildgebung – Medizinische Daten ganzheitlich managen
Medizinische Entscheidungen brauchen nicht nur Zahlen, sondern auch Bilder – und vor allem einen zentralen Ort, an dem alle Daten strukturiert verfügbar sind. JiveX Healthcare Content Management (HCM) von VISUS ist die Lösung: Es konsolidiert sämtliche medizinischen Daten – radiologische Bilder, Endoskopiebefunde, Wundfotos, PDF-Dokumente und vieles mehr – innerhalb einer einheitlichen Plattform. Unabhängig vom Ursprungsformat werden alle Informationen zu einem Fall oder einer Patientin bzw. einem Patienten auf einen Blick verfügbar gemacht: fall- und patientenbezogen, ohne Systemwechsel, ohne Medienbruch.
Das JiveX HCM ist modular aufgebaut und deckt vier Kernbereiche ab: Medical Integration ermöglicht die formatunabhängige Einbindung aller Datenquellen, Medical Viewing stellt alle relevanten Informationen kontextbezogen im Browser dar, Medical Sharing ermöglicht den sicheren, unkomplizierten Austausch mit externen Zuweisern und Partnern – und Medical Archiving sorgt für die herstellerneutrale, revisionssichere Langzeitarchivierung nach gängigen Standards wie DICOM, PDF/A und HL7. Die hohe Integrationsfähigkeit in das KIS schließt den Kommunikationskreislauf: Befunde und Bilder sind direkt im Patientenkontext verfügbar, ohne zusätzliche Systemwechsel und ohne manuelle Übertragungsschritte – was Diagnosen beschleunigt und die Versorgungsqualität spitalweit erhöht.
KIS-Einführung ohne Kostenfalle – bewährt, skalierbar, risikoarm
Ein leistungsfähiges KIS einzuführen ist aufwändig und wird es noch mehr, wenn jedes Haus individuelle Anforderungen mitbringt. CGM begegnet dieser Herausforderung mit Referenzkonfigurationen für CGM CLINICAL, die entlang der zentralen Geschäftsprozesse eines Spitals aufgebaut sind, von der Aufnahme und dem Patientenbewegungsmanagement über den stationären Prozess, das Auftragsmanagement und den OP bis zur Entlassung und zum Notfall.
Der Grundgedanke: Statt bei jedem Projekt von Null zu beginnen, startet CGM mit einer bewährten Basislösung, die bereits aus realen Kundenprojekten destilliert und validiert wurde, und kontinuierlich weiterentwickelt wird. Das reduziert Projektaufwände und -risiken erheblich. Individuelle Anpassungen bleiben möglich aber gezielt und kontrolliert, auf Basis einer strukturierten Delta-Analyse zwischen den Referenzkonfigurationen und den spezifischen Anforderungen des jeweiligen Hauses.
Die Referenzkonfigurationen sind in Ausbaustufen konzipiert: von der Grundversorgung (bis ca. 300 Betten, Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie, Notfall) über erweiterte Fachbereiche und multizentrisches Management. . Jede Stufe baut auf der vorherigen auf, schützt bereits getätigte Investitionen und schafft Planungssicherheit für Spitäler, die heute solide einsteigen und morgen wachsen wollen.

Was CGM an der IFAS 2026 zeigt, ist kein Produktkatalog, es ist ein integriertes Versprechen: Weniger Systembrüche, weniger administrative Last, mehr Freiraum für das, was zählt. Für Spitäler, die heute in zukunftsfähige Infrastruktur investieren, ist dieses Zusammenspiel keine Option, sondern strategische Notwendigkeit.
Überzeugen Sie sich live – IFAS Besuchen Sie uns und unsere langjährige Partnerin Aveniq an der IFAS 2026. Sie erfahren, wie intelligente IT-Lösungen Ihre digitale Transformation sicher voranbringen, Mitarbeitende entlasten und die Resilienz kritischer Infrastrukturen und Patientendaten nachhaltig stärken.
2026 Zürich | Halle 5 D30
Jetzt Gesprächstermin vereinbaren: www.cgm.com/ch