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Der Erfolg von Telemedizin liegt im Prozess

Die Technologie ist bereit. Sind es unsere Prozesse auch? Erfahren Sie, wie Telemedizin die Versorgung einfacher, schneller und vernetzter machen kann.

WAGNER health AG
Halle 7 / C31

Eine Kamera wirft eine grundlegende Frage auf: Warum organisieren wir die medizinische Versorgung noch immer so, als müssten Wissen, Patient und Fachperson zwingend zur gleichen Zeit am gleichen Ort sein?

Telemedizin wird zu häufig auf die Videokonsultation reduziert: Bildschirm, Kamera, Verbindung und Tonqualität. Doch die Technik ist nur der sichtbare Teil. Die eigentliche Veränderung findet dahinter statt – in der Triage, der Koordination, der Dokumentation und der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachbereichen.

Digitale Medizin macht sichtbar, wo Prozesse nicht optimal funktionieren. Sie zeigt, wo Menschen warten, obwohl eine erste Einschätzung bereits möglich wäre. Wo Fachpersonen Zeit verlieren, weil Informationen fehlen oder mehrfach erfasst werden. Und wo Termine stattfinden, weil sie organisatorisch vorgesehen sind – nicht, weil sie medizinisch zwingend notwendig wären.

Dabei gibt es bereits zahlreiche sinnvolle Anwendungsfälle: Televisiten bringen medizinisches Fachwissen direkt ans Patientenbett. Über Telekonsilien können Spezialistinnen und Spezialisten kurzfristig zugeschaltet werden. Videodolmetschen ermöglicht eine schnelle und professionelle Verständigung. Angehörige oder externe Betreuungspersonen können einfacher an wichtigen Gesprächen teilnehmen. Auch geeignete Nachkontrollen lassen sich digital durchführen.

Patientinnen und Patienten erleben in fast allen Lebensbereichen schnelle, einfache und transparente digitale Abläufe. Sie finanzieren das Gesundheitswesen über Prämien, Steuern und direkte Kosten wesentlich mit und erwarten zu Recht, dass moderne Technologien auch hier sinnvoll eingesetzt werden. Umwege für kurze Rückfragen, einfache Nachkontrollen oder interne Abstimmungen werden deshalb zunehmend schwieriger zu erklären sein.

Natürlich kann der Einsatz von Kameras Unsicherheit auslösen. Fragen zu Datenschutz, Überwachung, Vertraulichkeit und dem persönlichen Kontakt sind berechtigt und müssen ernst genommen werden. Der gesellschaftliche und technologische Wandel bringt Ängste und Kritik mit sich. Diese dürfen uns jedoch nicht davon abhalten, bestehende Abläufe zu hinterfragen und besser zu werden.

Fortschritt bedeutet nicht, jede neue Technologie unkritisch einzusetzen. Er bedeutet, ihr Potenzial verantwortungsvoll zu nutzen. Entscheidend ist deshalb: Welche Termine müssen wirklich vor Ort stattfinden? Wo kann Fachwissen digital zugeschaltet werden? Wer übernimmt wann Verantwortung? Und wie lassen sich IT, Datenschutz, Hygiene, Ergonomie und Dokumentation sinnvoll integrieren?

Genau hier setzen wir an. Wir unterstützen Gesundheitseinrichtungen nicht nur mit Hardware, sondern mit durchdachten Lösungen für moderne Versorgungsprozesse: mobile Arbeitsstationen, integrierte Kamera- und Audiolösungen, sichere IT-Integration und praxistaugliche Konzepte für den klinischen Alltag.

An der IFAS zeigen wir Ihnen gerne, was heute bereits möglich ist. Wir beraten Sie individuell und präsentieren praxisnahe Showcases, die zu Ihren konkreten Anforderungen passen.

Besuchen Sie uns – wir freuen uns auf den persönlichen Austausch.

Halle 7 | Stand C31
20.–22. Oktober 2026 | Messe Zürich

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Ihre Kontaktperson

Philipp Wittwer

Philipp Wittwer

Chief Executive Officer

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