Schweizer Gesundheitswesen: Quo vadis?
Wie steht es um das Schweizer Gesundheitswesen und wohin entwickelt es sich in den kommenden Jahren? Die Session beleuchtet zentrale Herausforderungen, mögliche Reformansätze und die Frage, wie Qualität, Nutzen und Versorgungssicherheit künftig stärker in den Fokus rücken können.
Das Schweizer Gesundheitswesen steht vor tiefgreifenden Fragen: Wie lassen sich Qualität, Zugang und Finanzierbarkeit langfristig sichern? Welche politischen, ökonomischen und strukturellen Anpassungen braucht es, damit die Gesundheitsversorgung auch in Zukunft leistungsfähig bleibt?
Unter dem übergeordneten Thema "Schweizer Gesundheitswesen: Quo vadis?" diskutieren Expert:innen aus Medizin, Gesundheitspolitik, Gesundheitsökonomie und Verbandswesen aktuelle Entwicklungen und mögliche Wege nach vorne. Im Zentrum stehen dabei die Herausforderungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung, die Rolle von Qualität und Nutzen sowie die Frage, wie das System gezielt weiterentwickelt werden kann.
Speaker und Referate
Dr. med. Yvonne Gilli
Präsidentin FMH
Dr. med. Yvonne Gilli ist seit 2021 Präsidentin des Berufsverbands der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH. Die Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin war von 2007 bis 2015 Nationalrätin und Mitglied der Gesundheitskommission. Von 2016 bis 2020 gehörte sie dem FMH Zentralvorstand an.
Mit ihrer langjährigen ärztlichen, politischen und standespolitischen Erfahrung setzt sie sich für eine starke, zukunftsfähige und patientenorientierte Gesundheitsversorgung ein. Der Titel und die weiteren Inhalte ihres Referats folgen.
Matthias Maurer
Stv. Leiter Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie, ZHAW
Matthias Maurer ist seit 2013 stellvertretender Leiter des Winterthurer Instituts für Gesundheitsökonomie WIG und Dozent an der ZHAW. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Gesundheitspolitik, Governance und strategisches Management im Gesundheitswesen. Zuvor war er unter anderem Generalsekretär und Leiter Unternehmensentwicklung bei der Sanitas Krankenversicherung sowie in leitenden Funktionen bei der Winterthur Group tätig.
In seinem Referat "Diagnose und Therapie für das Schweizer Gesundheitswesen" analysiert Matthias Maurer das Schweizer Gesundheitswesen aus gesundheitsökonomischer und gesundheitspolitischer Perspektive. Im Fokus steht insbesondere die obligatorische Krankenpflegeversicherung OKP. Ausgehend von einer systematischen Diagnose zeigt er mögliche Therapieansätze auf und plädiert für eine stärkere Ausrichtung an Qualität, Nutzen und Wirksamkeit.
Weitere Speaker
Weitere Beiträge folgen von Christoph Kilchenmann und Martine Ruggli. Die detaillierten Informationen zu den Referaten werden ergänzt, sobald sie vorliegen.
Sprechende (4)
Matthias Maurer
Leiter des Winterthurer Instituts für Gesundheitsökonomie (WIG) und Dozent an der ZHAW für Gesundheitspolitik, Governance sowie Strategisches Management im Gesundheitswesen.
Christoph Kilchenmann
Stv. Direktor prio.swiss
Martine Ruggli
Präsidentin PharmaSuisse