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Was ist eigentlich ein Fallwagen?

On-Demand-Anlieferung ist in der Industrie gang und gäbe, doch greift das Konzept auch für die OP-Logistik in Krankenhäusern? OPs sind in somatischen Häusern ein wichtiger Pfeiler der Erlösstruktur. Die vorhandenen Kapazitäten sollten optimal ausgelastet und möglichst effizient betrieben werden.

Bislang wird die Versorgung mit aufbereitetem Sterilgut und Verbrauchsmaterial oft noch dezentral organisiert. In Häusern mit unterschiedlichen OP-Bereichen heißt das: mehrere Lager, doppelte Bevorratung, fehlender Überblick, intransparente Prozesse. Häufig fällt erst beim Stellen der entsprechenden Artikel auf, wenn etwas fehlt. Und in vielen Fällen ist es auch schwer nachzuvollziehen, wo sich das entsprechende Instrument oder Medikalprodukt befindet.  

Was kann eine zentrale, fallbasierte Versorgung der OPs daran ändern? Kurzum: Bei einem fallbezogenen Versorgungsprozess erfolgt die Zusammenstellung aller notwendigen Medizinprodukte für eine Operation zielgerichtet nach Eingriffsart in einem Fallwagen. Mit dem Umstieg auf die fallbezogene Versorgung wird eine hohe Standardisierung der für einen Eingriff benötigten Ressourcen und damit eine höhere Effizienz erreicht. Die zielgerichtete Anforderung und Kommissionierung ermöglichen eine geringere Materialvorhaltung, eine optimierte Lagerhaltung und die Reduzierung nicht genutzter Materialien.

Die Umstellung zu einer Versorgung mittels Fallwagen erfordert eine Anpassung der gewohnten Prozesse und gegebenenfalls bauliche Maßnahmen – ermöglicht aber nicht zu unterschätzende Kostenvorteile. Und natürlich geht es nicht ohne IT-Unterstützung. Wir beraten Sie gerne!