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Coople Gesundheitswesen-Umfrage 2026: Arbeitsmodelle und Erwartungen von Gesundheitsfachkräften

Die Coople Gesundheitswesen-Umfrage 2026 zeigt, welche Arbeitsmodelle Gesundheitsfachkräfte bevorzugen und was sie von ihrer Arbeit und Einsatzbetrieben erwarten.

Coople (Schweiz) AG
Halle 3 / B11

Wie möchten Gesundheitsfachkräfte in der Schweiz arbeiten? Welche Arbeitsmodelle passen zu ihrem Alltag? Und was erwarten sie von den Einrichtungen, in denen sie tätig sind?

Die Coople Gesundheitswesen-Umfrage 2026 zeigt: 71% der befragten Gesundheitsfachkräfte möchten bewusst nicht in Vollzeit arbeiten. Von Einsatzbetrieben erwarten sie vor allem einen freundlichen Empfang, eine strukturierte Einführung und klare Kommunikation.

Für die Umfrage hat Coople zwischen März und April 2026 385 aktive Gesundheitsfachkräfte, die über Coople arbeiten, zu ihren Arbeitspräferenzen, Erfahrungen und Erwartungen befragt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Laut der Coople Gesundheitswesen-Umfrage 2026 (n = 385) möchten 71% der befragten Gesundheitsfachkräfte bewusst nicht in Vollzeit arbeiten.
  • 33% bevorzugen vollständig flexible Arbeit, 24% regelmässige Teilzeit und 13% gelegentliche Einsätze. 29% bevorzugen Vollzeit.
  • Zu den genannten Gründen gegen eine Vollzeitbeschäftigung gehören persönliche Verpflichtungen, belastende Arbeitszeiten und der Wunsch nach mehr Einfluss auf die eigene Arbeitsplanung.
  • 66% nennen einen freundlichen Empfang und die Einbindung ins Team als wichtige Erwartungen an Einsatzbetriebe.

Welche Arbeitsmodelle bevorzugen Gesundheitsfachkräfte?

Die Mehrheit der befragten Gesundheitsfachkräfte bevorzugt ein Arbeitsmodell ohne Vollzeitpensum. Laut der Coople Gesundheitswesen-Umfrage 2026 möchten 71% bewusst nicht in Vollzeit arbeiten. Am häufigsten wird vollständig flexible Arbeit als bevorzugtes Modell genannt.

  • Vollständig flexible Arbeit: 33%
  • Regelmässige Teilzeit: 24%
  • Gelegentliche Einsätze: 13%
  • Vollzeit: 29%

Hinweis: Die Werte sind auf ganze Zahlen gerundet. Deshalb ergibt die Summe der drei Modelle ohne Vollzeit 70%, während der Anteil aller Befragten ohne Vollzeitpräferenz bei 71% liegt.

Die Ergebnisse zeigen, dass reduzierte und flexible Arbeitsmodelle für viele der befragten Gesundheitsfachkräfte eine bewusste Präferenz darstellen. Arbeitspräferenzen können sich dabei unter anderem nach Lebenssituation, Berufserfahrung, Qualifikation und persönlichen Verpflichtungen unterscheiden.

Was bedeutet der Wunsch nach flexibler Arbeit?

Flexible Arbeit bedeutet nicht für alle Gesundheitsfachkräfte dasselbe. Während einige Befragte ihre Arbeitszeit möglichst frei gestalten möchten, bevorzugen andere ein regelmässiges Teilzeitpensum oder gelegentliche Einsätze.

Die verschiedenen Präferenzen zeigen, dass Gesundheitsfachkräfte keine einheitlichen Erwartungen an ihre Arbeitszeit haben. Für manche steht die Möglichkeit im Vordergrund, berufliche Einsätze mit anderen Verpflichtungen zu verbinden. Andere legen mehr Wert auf regelmässige Arbeitszeiten oder eine verlässliche Planung.

Warum möchten viele Befragte nicht in Vollzeit arbeiten?

Die Befragten nennen persönliche, arbeitsbezogene und gesundheitliche Gründe dafür, bewusst keine Vollzeitbeschäftigung zu bevorzugen.

Dazu gehören:

  • Familien- und Betreuungsverpflichtungen
  • Der Wunsch nach mehr persönlicher Freizeit
  • Belastende Arbeitszeiten und Schichtmodelle
  • Mehrere Arbeitgeber oder zusätzliche berufliche Tätigkeiten
  • Körperliche und psychische Belastung

In den offenen Antworten werden ausserdem folgende Anliegen und Erwartungen genannt:

  • Bessere Bezahlung
  • Mehr Wertschätzung
  • Ausreichende personelle Besetzung
  • Verlässlichere Einsatzplanung
  • Mehr Einfluss auf die eigenen Arbeitszeiten

Die Antworten zeigen, dass die gewünschte Arbeitszeit nicht isoliert betrachtet werden sollte. Auch die Planbarkeit von Einsätzen, die Arbeitsbedingungen und die Möglichkeit, Einfluss auf die eigene Arbeitszeit zu nehmen, spielen eine Rolle.

Welche Erwartungen stehen hinter den Arbeitspräferenzen?

Gesundheitsfachkräfte bewerten ihre berufliche Tätigkeit nicht allein anhand der Anzahl geleisteter Stunden. Ebenso relevant ist für sie, wie gut sich die Arbeit mit der persönlichen Lebenssituation und weiteren Verpflichtungen vereinbaren lässt.

Dabei unterscheiden sich die Prioritäten der Befragten. Während einige mehr Flexibilität wünschen, legen andere besonderen Wert auf Verlässlichkeit, regelmässige Arbeitszeiten oder bessere Bedingungen am Arbeitsplatz.

Was sagen Gesundheitsfachkräfte über temporäre Arbeit?

Die befragten Gesundheitsfachkräfte verbinden mit temporären Fachkräften vor allem neue Perspektiven, die Entlastung des Stammpersonals sowie Zuverlässigkeit und Flexibilität.

  • Neue Perspektiven und Impulse: 41%
  • Entlastung des festangestellten Personals: 39%
  • Zuverlässigkeit und Flexibilität: 35%

Mehrfachnennungen möglich.

Wie temporäre Mitarbeitende in Teams integriert werden und welche Rahmenbedingungen eine gute Zusammenarbeit unterstützen, hängt von der jeweiligen Einrichtung und ihrer Organisation ab.

Welche Erwartungen haben Gesundheitsfachkräfte an Einsatzbetriebe?

Gesundheitsfachkräfte erwarten von Einsatzbetrieben vor allem einen freundlichen Empfang und die Einbindung ins Team. Das nennen 66% der Befragten. Es folgen eine strukturierte Einführung mit klaren Aufgaben (59%) sowie klare Kommunikation und eine feste Ansprechperson (56%).

  • Freundlicher Empfang und Einbindung ins Team: 66%
  • Strukturierte Einführung und klare Aufgaben: 59%
  • Klare Kommunikation und feste Ansprechperson: 56%

Mehrfachnennungen möglich.

Wie bewerten die Befragten ihre bisherigen Erfahrungen?

Die Mehrheit der Befragten bewertet ihre bisherigen Einsätze positiv:

  • 92% sind mit ihrer Einführung zufrieden oder sehr zufrieden.
  • 83% bewerten ihre Einsatzbetriebe mit 4 oder 5 von 5 Punkten.
  • 69% geben an, sich häufig oder immer als Teil des Teams zu fühlen.

Umgekehrt fühlen sich 31% der Befragten nicht häufig oder immer als Teil des Teams. Die Erfahrungen mit Integration und Zusammenarbeit sind somit nicht bei allen Befragten gleich.

Was bedeuten die Ergebnisse für Gesundheitsorganisationen?

Für Gesundheitsorganisationen zeigen die Ergebnisse zwei zentrale Handlungsfelder: Arbeitsmodelle, die unterschiedliche Arbeitszeitpräferenzen berücksichtigen, und eine gute Einführung und Integration temporärer Mitarbeitender.

71% der Befragten möchten bewusst nicht in Vollzeit arbeiten. Gleichzeitig legen die Befragten Wert auf verlässliche Kommunikation, eine strukturierte Einführung und eine gute Integration ins Team.

Für Gesundheitsorganisationen ergibt sich daraus die Frage, wie sich unterschiedliche Arbeitszeitpräferenzen mit den betrieblichen Anforderungen vereinbaren lassen. Dazu gehören beispielsweise flexible Teilzeitmodelle, verlässliche Einsatzplanung und klare Abläufe für die Einführung temporärer Mitarbeitender. Unternehmen, die kurzfristig qualifizierte Gesundheitsfachkräfte benötigen, können dabei auf flexible Personallösungen zurückgreifen.

Welche Massnahmen sinnvoll sind, hängt unter anderem von der Grösse der Einrichtung, den beruflichen Anforderungen, dem Versorgungsauftrag und dem konkreten Personalbedarf ab. Die Umfrage liefert dafür Einblicke in die Erwartungen aktiver Gesundheitsfachkräfte, die bei der Weiterentwicklung von Arbeitsmodellen und Planungsprozessen berücksichtigt werden können.

Über die Coople Gesundheitswesen-Umfrage 2026

Die Coople Gesundheitswesen-Umfrage 2026 wurde zwischen März und April 2026 durchgeführt. Befragt wurden 385 aktive Gesundheitsfachkräfte in der Schweiz, die über die Coople-Plattform arbeiten. Zu den Befragten gehören unter anderem Fachangestellte Gesundheit (FaGe), Pflegehelfende SRK und weitere qualifizierte Gesundheitsfachkräfte.

Untersucht wurden Arbeitspräferenzen, Erfahrungen mit temporären Einsätzen und Erwartungen an Einsatzbetriebe. Alle Prozentwerte sind auf ganze Zahlen gerundet. Bei den Fragen zum Mehrwert temporärer Fachkräfte und zu den Erwartungen an Einsatzbetriebe waren Mehrfachnennungen möglich. Die Anteile ergeben dort zusammen mehr als 100%.

Die Stichprobe ist nicht repräsentativ für alle Gesundheitsfachkräfte in der Schweiz. Die Ergebnisse geben die Perspektiven der befragten Coople-Nutzenden wieder und lassen keine allgemeingültigen Rückschlüsse auf das gesamte Schweizer Gesundheitswesen zu. Die Umfrage erfasst die Angaben der Teilnehmenden. Sie untersucht jedoch nicht im Detail, welche Faktoren für die einzelnen Befragten ausschlaggebend sind, und misst nicht, wie sich temporäre Arbeit auf Entlastung oder Versorgungsqualität in einzelnen Einrichtungen auswirkt.

Quelle: Coople Gesundheitswesen-Umfrage 2026.

Über Coople

Coople ist ein europäisches Technologieunternehmen mit Hauptsitz in Zürich, das 2009 in der Schweiz gegründet wurde. Unter dem Leitsatz «Flexibles Personal trifft smarte Technologie» verbindet Coople flexible Arbeitskräfte mit einer digitalen Plattform für Planung, Besetzung und Administration von Einsätzen. In der Schweiz sind über 30'000 Unternehmenskonten und über 900'000 flexible Arbeitskräfte auf Coople registriert (Stand: Juni 2026).

Häufige Fragen zur Coople Gesundheitswesen-Umfrage 2026

Wie viele Gesundheitsfachkräfte möchten nicht in Vollzeit arbeiten?

Laut der Coople Gesundheitswesen-Umfrage 2026 möchten 71% der 385 befragten Gesundheitsfachkräfte in der Schweiz bewusst nicht in Vollzeit arbeiten. 33% bevorzugen vollständig flexible Arbeit, 24% regelmässige Teilzeit und 13% gelegentliche Einsätze.

Warum möchten Gesundheitsfachkräfte nicht in Vollzeit arbeiten?

Die Befragten nennen unter anderem Familien- und Betreuungsverpflichtungen, den Wunsch nach mehr Freizeit, belastende Arbeitszeiten und Schichtmodelle, mehrere Arbeitgeber sowie körperliche und psychische Belastung.

Was erwarten temporäre Gesundheitsfachkräfte von Einsatzbetrieben?

66% der Befragten erwarten einen freundlichen Empfang und die Einbindung ins Team. 59% legen Wert auf eine strukturierte Einführung und klare Aufgaben, 56% auf klare Kommunikation und eine feste Ansprechperson.

Wie können Gesundheitseinrichtungen temporäre Fachkräfte gut integrieren?

Die Umfrageergebnisse zeigen, worauf die Befragten Wert legen: einen freundlichen Empfang, eine strukturierte Einführung mit klaren Aufgaben und eine feste Ansprechperson. 69% der Befragten fühlen sich bereits häufig oder immer als Teil des Teams, 31% nicht.

Wie wurde die Coople Gesundheitswesen-Umfrage 2026 durchgeführt?

Coople hat zwischen März und April 2026 385 aktive Gesundheitsfachkräfte in der Schweiz befragt, die über die Coople-Plattform arbeiten. Die Stichprobe ist nicht repräsentativ für alle Gesundheitsfachkräfte in der Schweiz.

Ihre Kontaktperson

Andreas Seeholzer

Andreas Seeholzer

Head of New Business

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